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Oft
hilft dem Kurenden schon ein Ortswechsel, oder wie man im Volksmund sagt "ein
Tapetenwechsel". Die Einzigartigkeit der Natur, das Zusammensein mit anderen
Menschen, Denkanstöße und Anregungen der verschiedensten Art, eine
einfühlsame Betreuung und die Geborgenheit in der Kureinrichtung lassen
die Kurpatienten eine sorglose Zeit verleben. Die Behandlungen der Physiotherapeuten,
die Sauna oder das Bewegungsbad verstärken noch die starken Heilkräfte
des Meeresklimas. Die Psychologen helfen durch Gespräche über Konfliktsituationen
in der Familie oder im Beruf. Die Kurenden erlernen dort Entspannungstechniken
wie zum Beispiel die Progressive Muskelrelaxation. Kurbegleitende Angebote wie
Basteln, Malen, Singen, Spazieren gehen, Radfahren oder Tanzen sprechen alle
Seiten der menschlichen Natur an und runden das Programm ab.
Wenn ein Kind einmal krank wird
Es
gehört zu den Aufgaben des Arztes darauf zu achten, dass die Kurbelastungen
die Mütter und Kinder nicht überfordern. Letzteres ist bei Kleinkindern
nicht ganz einfach, weil deren Abwehrlage oft durch chronische Infekte geschwächt
ist.
Viele
Kinder überfordern in dieser Zeit auch ihr Immunsystem, weil sie ihren
Körper überstrapazieren: Radfahren, Spazieren gehen, Spielhaus, Fußball,
Turnen, Bewegungsbad und vieles mehr können leicht den kindlichen Organismus
überfordern. Kinder erkennen ihre eigenen Grenzen nicht! Deshalb müssen
die Mütter den Kindern notfalls auch mal etwas verbieten (zu viel Bewegungsbad!),
wenn die Gefahr einer Überforderung besteht. Im Krankheitsfall der Mütter
wollen wir gemeinsam versuchen, auch zusammen mit der Nachbarschaft von anderen
Müttern, die Situation zu meistern.
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