Ostseeklinik Königshörn
Fachklinik für Mutter/Vater und Kind
Am Königshörn
18551 Glowe/Rügen

Rezeption: 03 83 02 / 7 30
Patientenverwaltung: 03 83 02 / 7 33 03
Fax: 03 83 02 / 73 44
E-Mail: info@ostseeklinik.de

Der Weg zur Kur

Verordnung durch den Hausarzt

Der erste Weg führt zu Ihrem Hausarzt, dieser stellt eine Verordnung (Formular 64) für Sie und Ihre Kinder aus. Für jedes kurbedürftige Kind muss eine eigene Verordnung (Formular 65) ausgestellt werden, in dem die Notwendigkeit einer Mutter-Kind-Vorsorgemaßnahme nach § 24 SGB V oder einer Rehamaßnahme nach § 41 SGB V feststellt wird. Die Verordnung für kurbedürftige Kinder kann auch vonm Kinderarzt ausgefüllt werden. Die Verordnung enthält die für Mutter-Kind-Maßnahmen typischen Indikationen in Stichworten. Die Hauptindikationen bilden die unter dem „Syndrom mütterlicher Erschöpfung“ zusammengefassten Kontextfaktoren.

Im Abschnitt XI des Formulars können Empfehlungen für die Kureinrichtung gegeben werden. Sofern Sie Ihre Maßnahme bei uns durchführen wollen, sollten Sie Ihr Wunsch- und Wahlrecht wahrnehmen und auf dem Formular folgende Kriterien vermerkt werden:

  • Ostseeklima
  • Allergenarmut
  • besondere Kostform (Glutenfrei,Vegan,...)
  • Einrichtung nur für Frauen (in 14 von 16 Kurgängen pro Jahr)

Kontextfaktoren, die für die Begründung einer Mutter-Kind-Vorsorge/oder Rehamaßnahme maßgeblich sein können:

  • allein erziehend, nicht in Lebensgemeinschaft lebend
  • kinderreich
  • mangelnde Unterstützung und Anerkennung
  • nicht gleichberechtigte Stellung der Frau/des Mannes in der Familie
  • Partner-/Eheprobleme
  • Erziehungsschwierigkeiten, mangelnde Erziehungskompetenz
  • gesundheitliche Probleme des Kindes, die zu einer Gesundheitsgefährdung der Mutter/des Vaters führen können (Einheit Mutter/Vater-Kind)
  • Verantwortung für die Pflege von Familienangehörigen
  • Schwierigkeiten bei der Problembewältigung, insbesondere denen des Alltags
  • ständiger Zeitdruck
  • finanzielle Sorgen
  • eigene Arbeitslosigkeit
  • soziale Isolation
  • beengte Wohnverhältnisse

Häufige Indikationen bei Kindern sind:

  • Asthma bronchiale
  • Infektanfälligkeit
  • Neurodermitis
  • diverse Allergien
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Adipositas
  • Enuresis

Die klassischen Risikofaktoren wie übermäßiger Alkohol-, Nikotin- und Medikamentenkonsum, Bewegungsmangel sowie Adipositas fördern die Problematik und sind deshalb ebenfalls zu berücksichtigen.
Mit dieser Verordnung wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse.

Beratungsdienste

Ihre Krankenkasse ist der erste Ansprechpartner für Mutter-Kind-Maßnahmen.
Wenn Sie eine Beratungsstelle der karitativen Träger in Anspruch nehmen wollen und Ihre Maßnahme in der Ostseeklinik durchführen möchten, teilen Sie dies dort bitte gleich mit, da Sie sonst in deren eigene Einrichtungen vermittelt werden.
Weiterhin gibt es private Beratungsstellen, die Ihre Dienste für die Antragsteller kostenlos anbieten. Für die Vermittlung verlangen diese aber von den Kliniken teilweise deftige Provisionen. Deshalb arbeiten wir mit diesen Beratungsstellen nicht zusammen.

 

Umfangreiche und kompetente Beratung zum Kurantrag erhalten Sie auch von unserer Patientenverwaltung.

Tel: 038302/ 73-303 oder -101

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